In der weiten Parklandschaft des Ammerlandes liegt das staatlich anerkannte Moorheilbad Bad Zwischenahn. Jedes Jahr übernachten ca. 130.000 Feriengäste in Bad Zwischenahn. Moor, Heide, Wald und Wiesen, gepflegte Parkanlagen mit mächtigen Bäumen und alte Bauernhäuser bestimmen diese wunderbare Landschaft, die sich rund um das Bad Zwischenahner Meer erstreckt.
Ein vielfältiges Angebot an kulturellen Veranstaltungen wie z.B. die Zwischenahner Woche, die immer Mitte August statt findet oder die Lichterwochen in der Adventszeit, in denen rund 500 mit 20 000 Kerzen geschmückte Tannen und Laubbäume eine adventliche Stimmung verbreiten, sind sehenswert.
Radwanderungen durch die schöne Parklandschaft des Ammerlandes sind besonders zur Rhododendronblüte im Mai - Juni ein Erlebnis. Sehr bekannt ist der Ort durch das Zwischenahner
Meer, was mit 526 Hektar Seefläche zum drittgrößten Binnensee Niedersachsen zählt. Der See ist ein Eldorado für Wassersportler. Der See kann zu Fuß oder per Fahrrad umwandert werden.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählt auch die Windmühle im Freilichtmuseum, sie ist eine zweigeschossige Galeriekappenwindmühle (Holländer) und stammt aus dem Jahre 1811. In der Mühle gibt es einen funktionsfähigen Mahlgang zum Schroten sowie einen Kollergang, der zur Ölherstellung gebraucht wird. Die Flügel der Mühle sind 11,20 Meter lang, die Gesamthöhe der Mühle bis Kappenfirst beträgt 21 Meter.
Weit über Norddeutschland hinaus bekannt, ist auch das Freilichtmuseum. Die Hofanlage besteht aus alten, reetgedeckten Häusern ("Eenrumhuus", "Dweersack") mit Bauerngarten, Ställen und Scheunen. Alle Gebäude haben einmal an anderen Orten der Gemeinde gestanden und sind zwischen 1910 und 1941 im Freilichtmuseum wiederaufgebaut worden. Besichtigungen des Bauernhauses und seiner Nebengebäude sind von März bis November täglich möglich. Regelmäßig werden auch Führungen in plattdeutscher Sprache angeboten.
Eine ganz besondere Delikatesse ist der Ammerländer Schinken. Er wird aus dem besten Stück vom Hinterschinken zubereitet, seinen besonders delikaten Geschmack erhält er durch das traditionelle Pökel- und Reifeverfahren nach altem Rezept: Er wird mild und von Hand gesalzen und nach alter Bauernart unter dem Reetdach mit Buchenrauch und Wacholderbeeren kühl geräuchert. Besonders gut schmeckt der Schinken zu frisch geerntetem Spargel! Eine weitere Delikatesse ist der Zwischenahner Smoortaal (geräucherter Aal).
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